Chromecast Audio

Technik:

Hersteller: Google (2015 bis 2019)
CPU: ARM Cortex-A7 (v7) 1.25GHz Dualcore
DAC: AKM AK4430 – per Software auf 96kHz 16-Bit „limitiert“!
Unterstützte Audioformate: HE-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), Opus, FLAC
Ausgänge: Optisch/SPDIF (Mini-Toslink) & Analog (3,5 Klinke)
Firmware: 1.56.467166 (Stand: 05/2026)


Tipp Nr. 1: Full Dynamic Range aktivieren!!!!

Sollten Sie den kleinen Puck per analogem Kabel anschließen – wir sprechen hier von Klinke auf Cinch für die klassische Stereoanlage oder Klinke auf Klinke für kompaktete Lösungen –, gibt es eine Einstellung, die Sie schlichtweg nicht ignorieren dürfen: Full Dynamic Range.

Wer diese Option inaktiv lässt, hört Musik, die klingt, als wäre sie unter einer sehr dicken Wolldecke gefangen. Und das wollen wir nicht. Wir wollen die volle Dynamik, nicht die komprimierte Version für den Küchenradio-Lautsprecher.
Der Weg zur klanglichen Erlösung:
Google Home App öffnen -> Chromecast Audio auswählen -> Einstellungen (das Zahnrad) -> Audio -> Full Dynamic Range aktivieren.

Tipp Nr. 2: Hi-Res Streamer!!!

Angenommen, Ihre Anlage verfügt über einen optischen Eingang (Toslink) – oder Ihr geschätzter externer DAC besitzt einen solchen. Wir sprechen hier von einem Gerät, dessen einzige Daseinsberechtigung darin besteht, Nullen und Einsen in puren Klang zu verwandeln. In diesem Fall wäre es geradezu nachlässig, den internen Wandler des Chromecast Audio die Arbeit machen zu lassen. Es wäre, als würde man einen Spitzenkoch bitten, Dosenravioli aufzuwärmen.

Die Lösung ist ein optisches/Toslink-Kabel. Damit umgehen Sie den internen DAC und überlassen die Arbeit dem Spezialisten. Sie benötigen dafür entweder ein spezielles Mini-Toslink-Kabel oder einen entsprechenden Adapter. Es ist eine kleine Investition für einen signifikanten klanglichen Unterschied.

Tipp Nr. 3 – Netzwerkkabel anschliessen

Hi-Res-Dateien oder Streams sind anspruchsvoll. Sie benötigen Bandbreite. Und W-Lan… W-Lan ist manchmal wie der öffentliche Nahverkehr: Im Prinzip eine gute Idee, aber oft unzuverlässig und überfüllt. Wenn Ihr Stream ständig abbricht, liegt es wahrscheinlich an einem schwachen Funksignal.

Anstatt frustriert das W-Lan-Passwort zum zehnten Mal einzugeben, greifen Sie zu einem Ethernet-Adapter für den Chromecast Audio. Schließen Sie ein klassisches Netzwerkkabel an. Es ist die digitale Entsprechung einer Autobahn ohne Tempolimit. Gerade bei Hi-Res-Inhalten sorgt diese stabile Verbindung für die Ruhe, die man zum Musikgenuss braucht.