Über mich – The HifiMechanics

Meine ersten Schritte in echtem Musikstreaming (Sorry Bluetooth!) habe ich 2013 gemacht.

Über einen damaligen Arbeitskollegen bin ich ins Sonos Beta-Programm gerutscht und bekam zwei Sonos Sonos Play:1 Streamer in die Hand gedrückt.
Nach ein paar höflich formulierten „Feedbacks“ zu den Geräten durfte ich sie freundlicherweise behalten.


2015 – Die Zeit der Kabel und Illusionen

2015 habe ich mir einen Google Chromecast Audio gegönnt und ihn per analogem Kabel an eine kleine Musikanlage gehängt.

Parallel dazu begann meine erste ernsthafte Begegnung mit einem Raspberry Pi (3 Model B+) und der Streaming Software Volumio.

„Begegnung“ ist hier allerdings großzügig formuliert – es war eher ein vorsichtiges gegenseitiges Beobachten.
Die Fortschritte waren… nennen wir es: überschaubar.


2017 – Der erste „richtige“ Receiver

2017 kam dann ein Gerät ins Haus, das sich selbst schon sehr ernst nahm: der Pioneer SX-S30DAB.

Ein Stereo-Receiver mit allem, was damals modern klang:

  • Tidal Connect
  • Spotify Connect
  • DLNA
  • Chromecast Built-in

Kurz gesagt: Streaming – aber bitte mit Bedienungsanleitung, Kaffee und etwas Geduld.


Ab 2020 – Die Sache wird ernst (leider)

Ab 2020 wollte ich herausfinden, ob man ein vernünftiges Musiksetup auch mit überschaubarem Budget aufbauen kann – ohne dabei gleich eine zweite Hypothek aufzunehmen.
Ich habe mich tiefer in das Thema Hi-Res-Streaming eingearbeitet und irgendwann verstanden, dass ein DAC kein exotisches französisches Gebäck ist, sondern tatsächlich ein Digital-to-Analog Conversion.
Gleichzeitig lernte ich:
– was DLNA / UPnP wirklich tut
– warum „bitperfekt“ kein Marketingwort ist
– und dass Streaming manchmal weniger mit Musik und mehr mit Netzwerkdisziplin zu tun hat.


Raspberry Pi – die unvermeidliche Eskalation

Parallel dazu bin ich immer tiefer in die Welt des Raspberry Pi eingestiegen.

Nach ausreichend Schweiß, gelegentlichem Frust und mindestens einem halben Nervenzusammenbruch kann ich sagen:

👉 Es lohnt sich.

Denn warum sollte man heute einen fertigen Streamer kaufen – oder gar eine Multiroom-Lösung – wenn man sie auch selbst bauen kann?

Keine Sorge: Löten muss keiner!
Und wenn du früher mit Lego gespielt hast, hast du die wichtigste Grundvoraussetzung bereits erfüllt.


Fazit

Also: Streamer aus der Keksdose? Echt jetzt.

Oder anders gesagt:
Warum etwas fertig kaufen, wenn man es auch besser verstehen (und gelegentlich kaputt konfigurieren) kann?


Willkommen bei The HiFi Mechanics
wo alte Geräte nicht ersetzt, sondern überredet werden, 2026 noch einmal mitzumachen.